CamperPilot
Reiseplanung für Wohnmobile und Campervans — Seite für Partner
CamperPilot plant Wohnmobilreisen vollständig: Route, Übernachtung, Stellplatzpreise, Fähren, Sehenswürdigkeiten und Kosten in einer Ansicht — für jedes Reisemobil, vom Diesel-Liner bis zum elektrischen Campervan. Diese Seite ist für Anbieter gedacht, die wissen wollen, für wen wir das bauen, was schon steht und wo eine Zusammenarbeit trägt.
Wer damit fährt
Wohnmobile sind in einem Jahrzehnt vom Nischenfahrzeug zur Massenausstattung geworden. Im April 2025 überschritt der deutsche Bestand erstmals eine Million Fahrzeuge — mehr als eine Verdopplung seit 2017. In den ersten sieben Monaten 2026 kamen 50.118 neu zugelassene Reisemobile hinzu; europaweit liegen die Neuzulassungen von Reisemobilen und Caravans seit Jahren über 200.000 pro Jahr.
- Der Kern der Käuferschaft ist wohlhabend und hat Zeit. Fahrzeuge zwischen 60.000 und 150.000 Euro, ein erheblicher Teil bar bezahlt, Reisen von mehreren Wochen statt verlängerter Wochenenden. Diese Gruppe zahlt für Bequemlichkeit — sie will nicht basteln, sie will ankommen.
- Eine jüngere Gruppe wächst nach, mit Campingbussen statt Liner und mit anderen Erwartungen an eine App: Sie plant am Telefon, teilt Routen und liest Bewertungen, bevor sie einen Platz ansteuert.
- Der Bestand fährt Diesel — und das bleibt vorerst so. 97 Prozent der zugelassenen Wohnmobile haben einen Dieselmotor. Für sie ist CamperPilot genauso gebaut: Ohne Ladeplanung fällt schlicht ein Baustein weg, alles andere — Plätze, Preise, Fähren, Ziele, Kosten — bleibt gleich wertvoll.
- Elektrisch kommt und macht die Planung anspruchsvoller. VW ID. Buzz, Mercedes eSprinter, Ford E-Transit Custom, Kia PV5 und die elektrischen Ducato- und Boxer-Ableger sind die Basis einer neuen Umbaugeneration. Wer elektrisch reist, hat ein Problem, das ein Diesel nie hatte: Reichweite, Ladepunkt, Ankunftsakku und Landstrom am Platz hängen zusammen — und wer den Landstrom am Stellplatz mitdenkt, plant den Ladestopp anders. Deshalb ist die Energieplanung von Anfang an eingebaut, nicht nachgerüstet.
Was heute fehlt
Eine Wohnmobilreise braucht derzeit vier bis sechs Apps: Navigation, Stellplatzverzeichnis, Ladeapp, Fährseite, Preisrecherche, Wetter. Keine davon spricht mit der anderen. Am Ende sitzt der Fahrer um sechs Uhr abends auf einem Rastplatz und rechnet selbst:
Schaffe ich den Platz heute noch — und reicht dafür der Tank oder der Akku? Hat der Platz Landstrom? Was kostet er für zwei Erwachsene und ein Kind? Und fährt die Fähre am Donnerstag überhaupt?
Genau diese vier Fragen beantwortet keine der vorhandenen Apps gemeinsam. Das ist die Lücke, in die CamperPilot gebaut wird.
Die Idee
- Alles an einem Ort. Eine Planung enthält die Etappen, die Übernachtung, die Ladestopps, die Fähren, lohnende Zwischenziele und die Kosten — nicht sechs Apps nebeneinander.
- Einfache Bedienung. Ziel eingeben, Reisegruppe und Fahrzeug stehen in den Einstellungen, der Rest ist Vorschlag statt Formular. Bedienbar während der Fahrt über CarPlay und über den Bordbildschirm des PV5.
- Offline nutzbar. Ein Datenschnappschuss fährt mit. Die schönsten Plätze liegen dort, wo kein Netz ist — dort muss die Planung trotzdem funktionieren.
- Rechnet mit der eigenen Reisegruppe. Zwei Erwachsene, ein Kind, Strom, Kurtaxe: Die App rechnet die Nacht mit den eigenen Werten aus, statt einen Werbepreis anzuzeigen.
Was daraus wachsen soll
Die Planung ist der Anfang, nicht das Ziel. Zwei Ausbaustufen sind inhaltlich schon entschieden:
- Community. Bewertungen von Plätzen, Reiseberichte und Erfahrungen von Reisenden für Reisende — unbezahlt und an den Platz gebunden, an dem sie entstanden sind. Wer sucht, sieht nicht nur Preis und Ausstattung, sondern was andere dort erlebt haben.
- Routenimport und Routenteilen, wie man es von Komoot kennt. Eine gelungene Rundreise soll man übernehmen, anpassen und weitergeben können, statt sie aus einem Reisebericht abzutippen.
Wie es gebaut ist
- iPhone: native App, entwickelt in Xcode — kein Webbaukasten, keine plattformübergreifende Zwischenschicht. Das ist die Voraussetzung für CarPlay, für Kartendarstellung ohne Ruckeln und für den Offline-Betrieb. Diese Fassung ist fahrzeugunabhängig und läuft im Diesel-Liner genauso wie im Campervan.
- Zusätzlich eine native App für den Bordbildschirm — die erste Umsetzung läuft im Kia PV5 und liest Fahrzeugdaten ausschließlich aus: Ladestand und Reichweite fließen in die Planung ein, ins Fahrzeug wird nichts geschrieben. Weitere Fahrzeugplattformen sind auf demselben Weg erreichbar.
- Eine Android-Version für Smartphones ist geplant und folgt, sobald die iOS-Fassung im Feld steht. Backend und Datenschnappschuss sind bereits plattformneutral ausgelegt.
Wie es sich tragen soll
Angedacht ist ein Freemium-Modell: Die Kernfunktionen — Route, Plätze, Preise, Ladepunkte, Sehenswürdigkeiten — bleiben kostenlos, damit die App im Fahrzeug wirklich benutzt wird. Ein Abonnement trägt die aufwendigen Teile: Offline-Datenpakete für ganze Regionen, langfristige Reiseplanung, Community-Funktionen und laufend geprüfte Fahrpläne. Für Partner heißt das zweierlei: Die Reichweite wird nicht durch eine Kaufhürde beschnitten, und Buchungsvermittlung ist ein zweites, davon unabhängiges Standbein — kein Ersatz für fehlende Zahlungsbereitschaft.
Der Datenbestand heute
Alle Zahlen stammen aus der laufenden Datenbank, Stand 21. August 2026. Sie sind hier nicht geschönt — wo etwas dünn ist, steht es dabei.
Und die schwache Stelle, offen benannt: Von den 588 Fährrouten haben erst wenige geprüfte Abfahrtszeiten. Fahrpläne stehen auf Betreiberseiten in PDFs, in Buchungsmasken und in Tabellen mit drei Saisonspalten nebeneinander — genau dort suchen wir Partner.
Wie die Daten entstehen
Eigene Crawler, rund um die Uhr, ohne fremde Datenlieferanten. Der Anspruch dahinter ist eine Regel, die im ganzen Projekt gilt: lieber eine Lücke als eine falsche Zahl. Ein Fahrer plant nach diesen Angaben seine Reichweite.
- Preise mit ihren Bestandteilen. Nicht nur eine Summe, sondern Stellplatz, Erwachsener, Kind, Kurtaxe und Strom getrennt — damit die App mit der wirklichen Reisegruppe rechnet. Pauschaltarife tragen die enthaltene Personenzahl.
- Währungen tagesaktuell. Fremdwährungspreise werden mit EZB-Referenzkursen umgerechnet, das Original bleibt gespeichert. 38 Pfund sind keine 38 Euro.
- Herkunft und Prüfdatum stehen an jedem Wert. Was nicht belegt ist, wird als unbekannt gekennzeichnet statt geraten.
- Tägliche Gegenprüfung. Ein zweiter, unabhängiger Prüflauf vergleicht Stichproben gegen die Originalseiten und meldet Abweichungen — das Ergebnis fließt in die Crawler zurück.
Der Fahrplan
| Stand | Vorhaben |
|---|---|
| gebaut | Mehrtagesplanung mit Übernachtung, Ladestopps und Ankunfts-Akku; Offline-Betrieb über einen mitfahrenden Datenschnappschuss; erste Fahrzeugintegration im Kia PV5, nur lesend. |
| gebaut | Preisberechnung für die eingestellte Reisegruppe, Fährrouten mit Preisfeldern, Sehenswürdigkeiten mit Eintritt und Öffnungszeiten. |
| in Arbeit | Fahrpläne datumsgenau: Jede Abfahrt trägt Saisonfenster und Verkehrstage, die App fragt mit dem Reisetag ab. Die Abfrage steht, die Datenbasis wächst. |
| in Arbeit | Fährbuchung direkt aus der Reiseplanung — Route, Datum und Fahrzeugmaße sind zu dem Zeitpunkt bereits bekannt. |
| geplant | Community: Bewertungen, Reiseberichte und Erfahrungen, fest am jeweiligen Platz. |
| geplant | Routenimport und Routenteilen nach dem Vorbild von Komoot. |
| geplant | Android-App für Smartphones, nach der Veröffentlichung der iOS-Fassung. |
| geplant | Reservierung von Stellplätzen, Ladetarife je Netzbetreiber, Maut- und Vignettenhinweise entlang der Route. |
Womit wir bei den Nutzerzahlen rechnen
Die App ist noch nicht veröffentlicht, deshalb sind das Annahmen und keine Messwerte. Wir legen sie offen, damit jeder selbst nachrechnen kann. Grundlage ist der gesamte Wohnmobilbestand, nicht nur das elektrische Segment: über eine Million Fahrzeuge allein in Deutschland, mehr als 200.000 Neuzulassungen jährlich in Europa. Verbreitung zunächst über den App Store und den Bordstore des Kia PV5, ohne Werbebudget — also über Foren, Händler, Umbauer und Partner. Der kostenlose Kern senkt die Einstiegshürde, das Abonnement betrifft nur einen Teil der Nutzer.
| Nach Veröffentlichung | vorsichtig | erwartet | Reichweite |
|---|---|---|---|
| Jahr 1 | 3.000 | 8.000 | Deutschland; 0,3 bis 0,8 Prozent der deutschen Halter |
| Jahr 2 | 12.000 | 30.000 | DACH und angrenzende Reiseländer, erste Community-Inhalte |
| Jahr 3 | 30.000 | 80.000 | europaweit; Routen und Berichte tragen die Verbreitung |
Angaben als kumulierte Installationen. Wohnmobilnutzung ist ausgeprägt saisonal; in den Monaten Mai bis September liegt die Zahl monatlich aktiver Nutzer erfahrungsgemäß bei etwa einem Drittel der Installationen, im Winter deutlich darunter. Wer buchbare Leistungen anbietet, sollte mit dieser Saisonkurve rechnen und nicht mit einem Jahresmittel.
Was eine Zusammenarbeit bringt
Für Fähranbieter und Buchungsplattformen
- Nachfrage im Planungsmoment. Wenn die App eine Überfahrt vorschlägt, stehen Route, Datum sowie Länge, Höhe und Gewicht des Fahrzeugs bereits fest. Der Reisende stöbert nicht — er plant eine Fahrt, die diese Überfahrt braucht.
- Ausschließlich Fahrzeugbuchungen. Jeder Nutzer reist mit Wohnmobil oder Campervan, keine Fußpassagiere.
- Ein Kanal statt vieler. Wir binden bevorzugt einen Partner ein, statt Buchungen zu streuen.
Für Stellplatz- und Campingplatznetze
- Gepflegte Preise und Ausstattung erscheinen dort, wo entschieden wird: in der Abendplanung, wenn der Fahrer noch 80 Kilometer Reichweite hat.
- Korrekturen fließen direkt in die Datenbank — ein gepflegter Eintrag schlägt jede gecrawlte Vermutung.
- Mit der Community kommt sichtbare Rückmeldung von Gästen, an den Platz gebunden und nicht käuflich.
Für Ladenetz-Betreiber
- Ladepunkte werden nicht nur angezeigt, sondern in die Energieplanung eingerechnet: Was am Ziel im Akku ist, hängt an der Wahl der Stopps — und daran, wo geladen wird.
Ehrlich zum Stand
CamperPilot ist noch nicht im App Store und noch nicht im Kia-Store veröffentlicht; belastbare Nutzerzahlen gibt es deshalb nicht, die Angaben oben sind hergeleitete Annahmen. Was es gibt, ist eine laufende Datenbank mit den genannten Beständen, zwei funktionierende Apps und eine tägliche Datenprüfung. Wer mit uns spricht, spricht über den Aufbau — nicht über ein fertiges Publikum.
Kontakt
Tobias Haselbusch
tobias@haselbusch.com
Telefon 0176 83 20 48 18
Für technische Gespräche: Schnittstellen, Datenformate und Aktualisierungswege können wir jederzeit im Detail besprechen.
Datenschutz
CamperPilot legt keine Nutzerkonten an und übermittelt keine personenbezogenen Daten an Dritte. Fahrzeugdaten — Akkustand, Reichweite, Position — werden ausschließlich lokal im Fahrzeug verarbeitet, nur dem Fahrer angezeigt und nicht über die aktuelle Sitzung hinaus gespeichert. Die Platzdatenbank wird anonym als Ganzes geladen; es entstehen keine Bewegungsprofile.
Impressum: Tobias Haselbusch, Pützchensweg 32a, 53227 Bonn. Ausführlich im Impressum und in der Datenschutzerklärung.
Marktzahlen: Kraftfahrt-Bundesamt (Bestand Wohnmobile, April 2025), Caravaning Industrie Verband (Neuzulassungen Januar bis Juli 2026), Zulassungsdaten zum Kia PV5 für das erste Halbjahr 2026. Datenbestand Stand 21.08.2026. Platzdaten teils © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL), Ladepunkte über Open Charge Map.